FDP Stadt Rheinfelden stimmt dem Zusatzkredit zum Steg zu

Die anderen Traktanden der Gemeindeversammlung finden ebenfalls Zustimmung.

Die FDP Stadt Rheinfelden diskutierte an ihrer Parteiversammlung die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2019.

Die FDP Stadt Rheinfelden lud ihre Mitglieder zur Parteiversammlung ins Park Hotel ein. Die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste nutzten die Gelegenheit zur intensiven Diskussion der vorgestellten Themen.

Finanzverwalter Jürg Gasser stellte den Abschluss der Jahresrechnung 2018 vor und erläuterte die Zusammenhänge. Im Anschluss diskutierten die Versammlungsteilnehmer die Gründe für die unerwarteten Überschüsse und das im Vergleich zu anderen Gemeinden erhebliche Nettovermögen. Dabei wurde auch die Einnahmenseite angesprochen und durch die Mitglieder gefordert, dass das Nettovermögen künftig nicht weiter ansteigen darf. Danach stimmten die Teilnehmenden der Rechnung 2018 einstimmig zu.

Der Kredit für den Doppelkindergarten Kohlplatz fand nach der Präsentation der Vorlage ebenfalls einstimmige Zustimmung.

Franco Mazzi führte anschliessend nochmals durch die Entstehungsgeschichte des geplanten neuen Rheinstegs. Er erläuterte die Gründe für die doch ausserordentlichen Abweichung der ursprünglichen Kosten und warb für eine Zustimmung. Es sei ein «Jahrhundertprojekt» betonte Mazzi. Die anschliessende Diskussion und Fragerunde wurde rege benutzt und dabei verschiedene Aspekte angesprochen. Die abschliessende Parolenfassung ergab eine mehrheitliche Zustimmung zum Zusatzkredit und damit ein klares Votum für den neuen Rheinsteg.

Im Anschluss nutzte Gaby Gerber, die Nationalratskandidatin der FDP Bezirk Rheinfelden, die Gelegenheit, für ein beeindruckendes Votum für den Wirtschaftsstandort Fricktal. Sie zeigte am Beispiel der Getränkebranche den enormen Effort, welcher in Sachen Umweltschutz bereits heute geleistet wird und noch geleistet werden kann. Mit der Aussage «Klimapolitik ist Wirtschaftspolitik» unterstrich Gaby Gerber, dass die Schweiz innovative Lösungen hat und diese erfolgreich exportieren kann. «Umweltschutz lohnt sich unter dem Strich für die Unternehmen» war ihr Schlusswort.